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und Materialien:

der presseschauer

und wieder prasselt alles auf mich ein

Thank you for troubling with Deutsche Bahn die Fünfte

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor etwa zwei Wochen ist mir etwas Unangenehmes passiert, was sich in ähnlicher Form wohl täglich zu Hauf ereignet. Ich habe in einem Zug von München kommend meine Tasche vergessen. In meiner Verzweiflung kontaktierte ich umgehend die Kundenhotline der Bahn, um die Telefonnummer des Bahnhof Garmisch-Partenkirchen zu erfahren (hier sollte der Zug als nächstes halten). In meiner naiven Vorstellung war ich der Annahme, ein Mitarbeiter Ihres Unternehmens könnte netterweise mein Gepäckstück entgegennehmen. Leider wurde mir mitgeteilt, dass es weder möglich wäre Mitarbeiter eines örtlichen Bahnhofs noch den Zugbegleiter zu kontaktieren. So verwiese man mich auf das zentrale Fundbüro, bei dem ich meine Angaben mache.

Als ich mich am darauffolgenden Wochenende mit einem Freund über den Vorfall unterhielt, merkte er, neben seinem Beileid, an, dieses Verhalten würde eine Sicherheitsproblematik mit kostenintensivem Ausgang begünstigen können. Nun werden viele Bahnreisende täglich ermahnt ihre Gepäckstücke nicht unbeaufsichtigt zu lassen und Sicherheitskräfte auf herrenloses Gepäck aufmerksam zu machen. In den allermeisten Fällen handelt es sich wohl um verlorengegangenes Gepäck, nach dem der Besitzer, bei Kenntnis, gerne fahnden (lassen) würde. Gleichzeitig liest man in den Medien immer wieder von gesperrten Bahnhöfen, bei denen Sicherheitspersonal mit vermeintlichen „Bomben“ konfrontiert sind.

Nun stellt sich zwangläufig die Frage, inwiefern die Bahn ihre Kommunikationsprozesse anpassen sollte, um durch vermeidbare Fehlalarme Kosten zu sparen (hier ist mir auch unklar, ob die Kosten nach dem Verursacherprinzip abgewälzt werden), das gefühlte Sicherheitsniveau zu erhöhen und die Pünktlichkeit der Züge zu gewährleisten.

Oder ist es in Zeiten moderne Kommunikationsmittel, in der praktisch jeder Zugbegleiter über ein mobiles Endgerät verfügt, so schwierig diesen über ein verlorengegangenes Gepäckstück zu informieren, um weiteres Unheil abzuwenden?

Bitte beachten Sie, dass dieser Text in meinem Blog www.presseschauer.de veröffentlicht wurde und ich mir vorbehalte Ihre Antwort ebenfalls zu veröffentlichen. Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, bitte ich Sie dem ausdrücklich zu widersprechen.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Schultz

www.presseschauer.de

by wecand

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Nicht-Berichterstattung ist Pressefreiheit?

Anfang Januar hatte ich beim Deutschen Presserat Beschwerde, bezüglich der aus meiner Sicht unausgewogenen Berichterstattung um Jörg Tauss bzw. Ursula von der Leyen, eingelegt. Nun habe ich Antwort erhalten:

„Der Deutsche Presserat als Freiwillige Selbstkontrolle der Presse befasst sich u.a. mit Beschwerden über redaktionelle Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften sowie deren Online-Ausgaben und bewertet diese anhand des Pressekodex. Was die Nicht-Berichterstattung einer Zeitung angeht, müssen wir Ihnen jedoch mitteilen, dass es im Ermessen der Redaktionen liegt, über welche Themen sie berichtet und über welche nicht. Ein Eingreifen des Presserats hier würde die Pressefreiheit einschränken.“ Der Deutsche Presserat

Mir wurde schon von Freunden gesagt, dass man mit einer derartigen Begründung die Beschwerde abweisen könnte. Damit wiederspricht diese Argumentation aber dem Ansinnen des Pressekodex das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien zu wahren.

Interessant ist diese Haltung im Zusammenhang mit einer von Christoph Keese geforderten Transparenz bei Suchmaschinen, welche er mit dem Begriff Fair Search bezeichnet. Übertragen auf die Redaktionen würde dies eine Nachvollziehbarkeit bei der Entscheidung zur Nicht-Berichterstattung ermöglichen, da diese dokumentiert und so von fehlender journalistischer Sorgfaltspflicht unterscheidbar wäre.

Wie kann man im Übrigen heute fehlende journalistische Sorgfaltspflicht von bewusster Nicht-Berichterstattung unterscheiden?

Angenommen die Redaktionen würden sich darauf verständigen über ein spezielles politisches Thema nicht zu berichten, so wäre dies aufgrund der Pressefreiheit nach Ansicht des Presserats legitim. Obgleich sich die Verlage bei ihrem Kampf für ein Leistungsschutzrecht auf die Relevanz für die Demokratie berufen.

Dabei dachte ich immer – den Machern des Grundgesetzes ging es bei der Pressefreiheit um ein Mittel gegen Zensur und nicht um ein legitimiertes Wegsehen.

Wenn man sich die Top 10 der vernachlässigten Nachrichten 2009 zu Gemüte führt, so merkt man wo überall [un?]bewusst weggesehen wird.

by Prinsessan_J.

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Being Bernd Day 2010

Mitte der 90er Jahr gab es noch diesen Spruch: „Im Internet weiß niemand, dass du ein Hund bist“. Wer sich heute im Netz bewegt, ist nicht nur aus technischen und rechtlichen Gründen meist leichter zu identifizieren, oft will man sich aus gesellschaftlicher Erwünschtheit in dieser Öffenlichkeit zu erkennen geben.

Währenddessen meinen einige Politiker, das Internet wäre ein rechtsfreier Raum und hinter allen Ecken lauern Gefahren. Die Gefahren lauern auch in Städten und Dörfern, aber fordert man hier Namenschilder als geeignetes Mittel zur Verbrechensbekämpfung? Nein, man fordert “nur” eine permanente Ausweitung von Überwachungskameras, die künftig an Quadrokoptern um uns herumschwirren werden. Ob diese Überwachungsmaßnahmen ein Mehr an Sicherheit bringen ist zweifelhaft und man scheut sich, wie etwa bei der Berliner Verkehrsgesellschaft BVG, die Verhältnismäßigkeit zu untersuchen.

Die Bestrebungen das Internet mehr zu überwachen und zu kontrollieren, zeigen sich über all auf der Welt. Da begegnen meist jüngere und aufgeschlossener Menschen den neuen Ausdrucks- und Gestaltungsformen mit einer spielerischen Art. Sie entwickeln Ideen und Gedanken, verändern dabei Sprache, formen neuartige Codes oder verbreiten Meme, die für Außenstehende sonderbar, vielleicht bedrohlich, wirken. Gleichzeitig ermöglicht die Technik extrem schnelle Verbreitung und adhoc Organisation zu Themen. Etablierte, über Jahre gewachsene Institutionen, wie etwa Parteien oder Unternehmen, wissen nicht wie sie damit umgehen sollen. Wenn dann, aus ihrer Sicht aus dem Nichts, plötzlich ein Shitstorm angerollt kommt, ist man über die Tragweite verwundert.

“Don’t worry we are from the internet”

Dabei können Flashmobs einen lustigen und kulturellen Charakter haben, wenn mit einem Mal zwei Gruppen Wildfremder mit Luftballons aufeinander zu stürmen oder in Stockholm Menschen synchron zu Michael Jackson, anlässlich seines Todes, tanzen. Die politische Dimmension von Smartmobs haben Politiker letztes Jahr zum Zugangserschwerungsgesetz wahrnehmen können, als am Brandenburgertor spontan eine Mahnwache veranstaltet wurde oder als Bundeskanzlerin Angela Merkel mit nicht ernst gemeinten Jubelrufen in ihren Reden begleitet wurde. Carrottmobs oder der Rettungsanker für Haiti zeigen, dass Menschen sich sozial engagieren und selbständig organisieren. Sie sammeln ohne Gottschalk Spenden und unterstützen Menschen in ihrer Umgebung, aber auch in der Ferne.

Manche Idee ist erfolgreich, motiviert Tausende sich anzuschließen und die Idee weiterzutragen. Dem Ideengeber ergeht es wie dem Zauberlehrling, der mit einem Mal nicht mehr Herr der Lage ist, aber bitte schön zur Verantwortung gezogen werden soll.

An Wikileaks sieht man am besten warum eine Gesellschaft ein Recht auf Anonymität braucht!

In manchen Teilen des Internet ist Bernd bereits zu einem Synonym für Anonymität geworden, so wie in anderen Teilen Guy Fawkes! Die Bewertung von Information wird für Menschen, die nicht mit diesen neuen Umgangsformen aufgewachsen sind, sehr schwierig. Zum Amoklauf von Winnenden wurde nicht nur Heribert Rech, Innenminister von Badenwürtemberg, sondern weite Teile der Bevölkerung getrollt. Das mag für einige witzig sein, aber im Grunde ist es traurig, da man sich bestätigt sieht, noch mehr Überwachung zu implementieren.

Es gibt gute Gründe für Anonymität, aber leider einen kleinen Teil der Bevölkerung, der sie missbrauchen möchte. Und einen anderen, der die Anonymität aus Angst vor Kontrollverlust abschaffen möchte.

For the Win!

Am 01.02.2010 soll nun der Being Bernd Day 2010 stattfinden. Dafür liegen Bilder von Bernd bereit, die an diesem Tag Profilbilder auf sozialen Netzwerken zieren sollen. Schlüpft in die Rolle von Bernd, zeigt den Politikern, dass ihr nicht mit allem zufrieden seid, aber bereit seid mit Spaß und konstruktiv mitzuwirken.

Also Bernds, zeigt was ihr auf dem Kastenbrot habt und lasst es Thomas de M. wissen!

Hashtag: #bbd10
Being Bernd 2010 on Facebook

So, jetzt geh ich wieder zur Beruhigung die Rauhfasertapette anstarren.

Euer Bernd

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Markt für journalistische Inhalte != Suchmaschinenmarkt

Gestern fand in der Heinrich Böll Stiftung eine Podiumsdiskussion mit dem Titel Gottes Werk und Googles Beitrag statt. Im Wesendlichen wurde über Sinn, Zweck und mögliche Ausgestaltung eines Leistungsschutzrechts für Verlage gesprochen. Viel Neues kam allerdings nicht zu Tage. Von Verlagsseite stellte Christoph Keese noch einmal klar, dass es nicht nur um Google gehe, sondern generell um eine gewerbliche Nutzung von journalistischen Inhalten. Für Eva-Maria Schnurr, die die Seite der Journalisten vertrat, war nicht ersichtlich, wie leistungsschutzrechtliche Ansprüche durch Verlage von urheberrechtlichen Ansprüchen der Autoren abgegrenzt werden können. Und ob nicht dadurch die Position freier Autoren weiter geschwächt würde. Till Jäger, der den juristischen Aspekt in die Diskussion einbrachte, sah den Wunsch der Verlage, eine vermeintliche Gesetzeslücke endlich zu schließen, eher skeptisch. Malte Spitz bemängelt ebenfalls, dass man jetzt eine Diskussion mit Verlagen führe, aber die Musik- und Filmindustrie ebenfalls Schwierigkeiten habe im Netz Geld zu verdienen und insofern ein Sonderweg für Verlage abwegig wäre. Matthias Spielkamp führte durch die bisweilen heitere Debatte.

Heiter wohl deswegen, weil nach gut einem Jahr noch nicht wirklich erkennbar ist, wie ein Leistungsschutzrecht für Verleger tatsächlich ausgestaltet sein kann und/oder wird. Somit gab es Mutmaßungen, die teilweise noch mehr Unklarheit und Fragen bezüglich der Abgrenzung aufwarfen. Doch kristallisierten sich für mich zwei wesentliche Punkte heraus.

1. Die Geschichte mit den Snippets (nach Keese keine Zitate) und Google hat für Christoph Keese nur zweitrangig mit dem Leistungsschutzrecht zutun, da man (die Verlage) über das Kartellamt und die marktbeherrschende Stellung Googles die Möglichkeit sieht, einen Hebel anzusetzen.

2. Unternehmen die journalistische Inhalte beziehen, etwa Banken, sollen bei Verwendung (auch interner Verwendung – ohne Veröffentlichung von Zitaten) zur Kasse gebeten werden.

Zu 2.:

Angenommen man würde die Nutzungsbedingungen der Verlagsangebote dahingehend ändern, etwa eine gewerbliche Nutzung nur gegen die Zahlung von Lizenzgebühren zu gestatten, so stellt sich die Frage nach der Durchsetzbarkeit. Bei kleinen Unternehmen mit einfachem DSL und dynamischer IP-Adresse – ja, theoretisch unter zur Hilfenahme der Vorratsdatenspeicherung. Aber ist das verhältnismäßig? Bei großen Unternehmen mit fester IP dürfte die Nachvollziehbarkeit kein Problem darstellen. Ob allerdings für eine Vielzahl von Arbeitsplätzen dann erstrecht Verlagsangebote gesperrt würde, steht auf einem anderen Blatt. Die Mitarbeiter sollen ja schließlich arbeiten und nicht Zeitung lesen. Dies könnte im Vergleich zur jetzigen Situation aus finanzieller Sicht einen Rückschritt für die Verlage bedeuten.

Zu 1.:

Im Anschluss an die Diskussion hatte ich die Chance einige Worte mit Christoph Keese zu wechseln und stellte ihm folgende Frage:

„Angenommen es gäbe bereits ein Leistungsschutzrecht für Verlage und Google, dessen Anteil an Links zu Verlagsangeboten bei nur 5% liegen soll, würde sich entscheiden, Verlagsangebote nicht zu lizenzieren und sie daher aus dem Index zu nehmen. Was würden die Verlage dann machen?“ Daniel Schultz

Christoph Keese entgegnete, dies würde bereits in ähnlicher Form der Fall sein, da die Verlage von Google aufgefordert würden, sich selbst zu deindizieren (robots.txt). Daher habe man sich auch an das Kartellamt gewand. Denn Google würde aus seiner marktbeherrschenden Stellung(Suchmaschinenmarkt) heraus den Preis mit 0 Euro diktieren.

Nun versuche ich mal an einem Beispiel zu erklären, warum ich einen Unterschied in einem Markt für journalistische Inhalte und dem Suchmaschinenmarkt sehe. Und für mich auch ein Diktat des Preises durch Google nicht erkennbar ist.

Angenommen es gäbe ein Kleinanzeigenblatt, über das unter anderem Dung kostenlos angeboten würde. Das Kleinanzeigenblatt habe einen Marktanteil von 90% und somit eine marktbeherrschende Stellung im Kleinanzeigenmarkt. Nun sind 5% der Anbieter von kostenlosem Dung nicht mehr zufrieden ihren Qualitätsdung weiterhin kostenlos abzugeben. Die andern 95% schert es aber einen Dreck; sie sind froh über das Kleinanzeigenblatt ihren Dung loszuwerden.

Wer legt hier den Preis fest? Das Kleinanzeigenblatt oder die 95%, die offensichtlich nicht am Verkauf von Dung interessiert sind?

Anders gefragt: Hat Microsoft so um 2003, mit einem Marktanteil von etwa 85% bei Browsern, den Preis für journalistische Inhalte mit 0 Euro diktiert?

Solange es genügend Anbieter von journalistischen Inhalten gibt, denen mehr an Aufmerksamkeit als an Entgelt liegt, solange werden diese den Preis, im Zweifel mit 0 Euro, diktieren und nicht Google, eine andere Suchmaschine oder irgendein Aggregator.

Eine Dokumentation der Veranstaltung findet ihr auf Carta.Ebenfalls sollte man den Artikel Google-Bashing: Zur politischen Ökonomie einer Suchmaschine unbedingt lesen.

by westpark

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Fair Search

Bereits im November letzten Jahres hatte Christoph Keese, Konzerngeschäftsführer „Public Affairs“ beim Alex-Springer Verlag, den Begriff Fair Search gegenüber Carta erwähnt. Er beschreibt die Forderung der Verlage nach der Offenlegung der Algorithmen, die für die Erstellung der Suchergebnisse bei Google & Co verantwortlich sind. Durch den hohen Marktanteil, von etwa 90% in Deutschland, hat Google im Suchmaschinenmarkt eine dominante Position, die auch missbraucht werden kann – unbestritten. Dass man seitens der Verlage diesbezüglich gegen Google wettert und das Kartellamt informiert, ist in gewisser Form nachvollziehbar.

Ist es aber auch gerecht fertigt?

Gehen wir in der Betrachtung einen Schritt zurück und vergleichen einmal die Funktion und die Marktposition einer Lokalzeitung einer Stadt mittlerer Größe im letzten Jahrhundert mit Google. Wie Google lenkte die Lokalzeitung damals die Aufmerksamkeit eines Großteils der Bevölkerung auf bestimmte Themen, auch in Form von Anzeigen. Der einfache Handwerker, der zum Ankurbeln seines Geschäfts etwas von dieser Aufmerksamkeit abhaben wollte, war gezwungen die saftigen von den Verlagen diktierten Anzeigepreise zu akzeptieren oder medial praktisch nicht zu existieren. Im letzten Jahrhundert befanden sich die Verlage sogar noch in einer aus ihrer Sicht sehr komfortablen Position, gegebenenfalls Anzeigekunden ablehnen zu können. Gleichzeitig war die Bevölkerung auf die lokale Berichterstattung durch die Zeitung angewiesen und hatte vielleicht bei größeren Städten die Möglichkeit eine andere Zeitung zu wählen. Aber selbst auf überregionaler Ebene gab es eine übersichtliche Anzahl von Verlagen, die sich auf dem Zeitungsmarkt behaupteten. Das Kartellamt hatte ein Auge auf zu starke Medienkonzentration (siehe Springer / Sat.1).

Google hat in den letzten Jahren sukzessive die Zahl der Parameter, die für die Erstellung der Trefferliste in unterschiedlicher Gewichtung dienlich sind, erweitert. Da die Parameter nicht direkt von Google veröffentlicht werden, beschäftigen sich Herscharen von SEO-Berater mit dieser „Geheimwissenschaft“, um die Webseiten ihrer Kunden weiter vorn im Index erscheinen zu lassen. Und auch der Verband Deutscher Zeitungsverleger hält dies für keinen faulen Trick. Die Zeitungen investierten zum Teil zusätzlich noch in Google-Adwords, um leichter gefunden zu werden. Google veröffentlich die Parameter und deren Gewichtung aus einem guten Grund nicht: Die Manipulierbarkeit des Index! Nun fordern aber die Verlage diesbezüglich eine Transparenz von Google ein, die man im Umkehrschluss von ihnen ebenfalls einfordern müsste.

Oder sind Verlage per se objektiv und integer?

Ein weiterer Punkt, den die Verlage Google bei der Erstellung des Index ankreiden, ist die Bevorzugung von eigenen Produkten. Also Werbung in eigener Sache. Nun wird aber von gerade seitens der Verlage ebenfalls Werbung in eigener Sache betrieben. Sei es die Bild mit ihrer Iphone-App, Susanne Gaschke für ihr Buch oder Frank Schrimmachers für sein Buch. Das sind noch die harmlosen Beispiele. Der Versuch der Einflussnahme auf die Gesetzgebung, hier sei das Leistungsschutzrecht erwähnt, wiegt da wohl viel schwerer. Hierbei scheut man in der Argumentation auch nicht zurück, das Grundgesetz ins Feld zu führen um aus einer Pressefreiheit ein Existenzrecht für Verlage abzuleiten, da sie als Lieferanten und Garanten des Qualitätsjournalismus durch das Internet bedroht sind. Die Vergütung für freie Journalisten unterstreicht letztendlich, was man von Qualitätsjournalismus tatsächlich hält – im Zweifel gar nichts!

Ob Google tatsächlich seine Macht missbraucht, ist sicher eine berechtigte Frage. Aus Richtung der Verlage, unter Berufung auf Systemrelevanz, bekommt sie aber einen faden Beigeschmack.

Abschließend muss diese Frage noch gestellt werden:

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Berliner Erklärung

Hab mir grad mal die “Berliner Erklärung” durchgelesen, in der ich auf sehr interessante Formulierungen gestoßen bin. Da ich mit diesen verklausulierten Sätzen nichts anfangen kann, hab ich mir gedacht, ich picke mal die für mich unverständlichsten heraus. Vielleich kann mir ja jemand erklären, was die CDU damit nun genau meint.

“Ehe und Familie haben für uns einen unverzichtbaren Stellenwert. Wir wollen sie nachdrücklich fördern und unterstützen. Dazu gehört echte Wahlfreiheit für Mütter und Väter gerade im Interesse der Kinder. Wir spielen verschiedene Familienmodelle und Lebensentwürfe nicht gegeneinander aus. So tragen wir den veränderten gesellschaftlichen Realitäten Rechnung und unterstützen alle Familien durch geeignete Rahmenbedingungen.” Seite 3

“Auch müssen wir mit dieser veränderten Mediennutzung [Anm: Junge Leute nutzen vermehr das Internet] einhergehende Veränderungen in der gesellschaftlichen Bewusstseinsbildung stärker wahrnehmen, um diese besser mitgestalten zu können.” Seite 5

“Die Bewahrung der Schöpfung ist ein zentrales Anliegen christlich-demokratischer Politik.” Seite 8

Was will uns die CDU damit sagen?

berliner_erklaerung

powered by wordle

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Open Think Tank

Letztes Wochenende waren @waxmuth und ich im @hau123 zu einer ganz besonderen Veranstaltung – einem offenen Think Tank, der sich mit der Frage, wie das Netz das Leben um uns herum verändert hat und weiter verändern wird, beschäftigt hat. Dafür möchte ich an dieser Stelle @jeanpol, @sebaso, @elicee, @marthadear und @a_na_log für die Organisation danken. Mir haben besonders einige Ideen des Formats gefallen.

Punkte die ich als besonders positiv hervorheben möchte:

1. Arbeiten in kleinen Gruppen
2. Austausch mit den Mitgliedern der anderen Gruppen
3. Das Einbeziehen einer interessierten Öffentlichkeit
4. Dokumentation der gesammelten Fragen, Ideen und Thesen
5. Vernetzung über die Veranstaltung hinaus

Der Think Tank “Jean Luc und die Singularität vorm falschen Fenster – ein performativer kollaborativer thinktank vom 8.-10.01. 2010 #jl1“ dient von seinem Grundkonzept als Vorlage für ein offenes Kollaborationsformat zu Ideenfindung, Dokumentation der Ideen und Integration einer interessierten Öffentlichkeit. Dafür ist ein Zeitfenster von etwa 48 Stunden angedacht. In dieser Zeit sollen sich die aktiven Teilnehmer untereinander vernetzen und austauschen können. Dabei richtet sich dieses Veranstaltungsformat an 30 – 40 aktive Teilnehmer. Es gibt Phasen, in der eine interessiere Öffentlichkeit mit den aktiven Teilnehmern in Kontakt kommen soll, um Anregungen von Außen zu erhalten und Anregungen nach Außen abzugeben. Das Konzept wird durch die Methode Lernen durch Lehren unterstützt. Vom Prinzip her dürfe so ein Konzept, wie das Konzept von BarCamps, für alle möglichen Themen geeignet sein.

Vorbereitung:

Benötigt wird eine Lokalität, in der 30 – 40 Teilnehmer in gemütlicher Atmosphäre denken und diskutieren können. Gleichzeitig sollen dort Internet, eine Bühne und eine Videoleinwand zur Verfügung stehen.
Verpflegung für die Teilnehmer

4 Interessante Gäste, die zum Thema der Veranstaltung etwas zu sagen haben (Sie können auch Teilnehmer der Veranstaltung sein) und am 2. Tag die Abendgestaltung mit bestreiten.

Mindestens eine einfache Videokamera. Für den 2. Tag so viele Tonaufzeichnungsgeräte wahlweise Videokameras wie Gruppen.

Die Teilnehmer müssen damit einverstanden sein, dass Audio- und Videoaufzeichnungen während der Veranstaltung gemacht werden und diese im Internet veröffentlicht werden.

1. Tag

Beginn 17:00 Uhr:

Kurze Vorstellungsrunde, in der die Organisatoren kurz sich und das Veranstaltungsformat vorstellen. Ebenso sollen die aktiven Teilnehmer kurz (1-2 Minuten) etwas über ihren Hintergrund und ihre Erwartungen an die Veranstaltung mitteilen können.

18:55 Uhr:

Aufforderung an die Teilnehmer Fragen zum Thema der Veranstaltung zu formulieren. Dafür liegen Zettel und Stifte breit.

19:00 Uhr:

Kennenlernen der Teilnehmer beim gemeinsamen Abendessen . Hier haben die Teilnehmer die Möglichkeit im gemeinsamen Gespräch, in undefinierten Gruppen (die Architektur des Raumes, etwa durch die Anordnung von Tischen und Stühlen, wird dies Gruppenbildung zwangsläufig mit beeinflussen), Fragen zu entwickeln, die sie mit dem Thema der Veranstaltung assoziieren.

20:00 Uhr:

Gemeinsames Betrachten von zuvor Ausgewählten Videoclips die zum Veranstaltungsthema passen mit kurzen Diskussionen, falls gewünscht.

22:30 Uhr – Open End:

Party

2. Tag

10:00 Uhr:

Das Clustern der Fragen zu etwa 6 – 10 Themenbereichen wird durch die Organisatoren moderiert und unter mit Wirkung der Teilnehmer umgesetzt.

11:00 Uhr:

Kaffeepause – Die Teilnehmer haben in dieser Zeit die Möglichkeit die Fragen zu den Themenbereichen durchzugehen und sich einem Themenbereich zuzuordnen.

11:30 Uhr:

Die Mitglieder der bis zu 3 – 6 Teilnehmer großen Gruppen priorisieren kurz, die für sie relevanten Fragestellungen, um anschließend darüber im Einzelnen ausführlich zu diskutieren. Dies wird für die Dokumentation wenigstens auditiv aufgezeichnet.

13:00 Uhr:

Gemeinsames Mittagessen mit hoffentlich angeregter Diskussion ;-)

14:00 Uhr:

Die Diskussionsrunden der Gruppen gehen in die zweite Runde. Hier wird ebenfalls wenigsten auditiv dokumentiert.

15:30 Uhr:

Kaffeepause. Hier sollen sich die Gruppen zu ihrem zweitliebsten Thema neu formieren

15:45 Uhr:

Die Teilnehmer sollen eine minimale Ergebnispräsentation der vorherigen Diskussionsrunde aus ihrer persönlichen Sicht ihrer neuen Gruppe geben.

16:00 Uhr

Die neu gebildete Gruppe priorisiert ebenfalls, die für sie relevanten Fragestellungen und diskutiert diese im Anschluss ausführlich. Dies wird für die Dokumentation wenigstens auditiv aufgezeichnet.

18:00 Uhr

Jeder Teilnehmer, soll eine Frage mit der er sich in den drei Diskussionen beschäftigt hat, kurz aus seiner Sicht beantworten oder dazu eine These aufstellen. Wird per Video aufgezeichnet.

18:45 Uhr

Gemeinsames Abendessen.

19:30 Uhr

Gemeinsamer Empfang der Gäste für das öffentliche kulturelle Rahmen Programm.

20:00 Uhr

Kurzvorträge (15 Minuten) von eingeladenen Referenten mit jeweils 1-2 Fragen (5 Minuten) durch das Publikum. Wird per Video aufgezeichnet.

21:30 Uhr

Pause

21:45 Uhr

Podiumsdiskussion mit den eingeladenen Referenten und Zwischenfragen durch das Publikum. Wird per Video aufgezeichnet.

22:30 Uhr – Open End:

Party mit den Gästen

3. Tag

10:30 Uhr

Kaffeepause mit Diskussion über die vergangene Zeit

11:00 Uhr

Offene Diskussion über das Veranstaltungsthema mit allen Teilnehmern und Organisatoren. Dieser Teil wird mit Videokamera aufgenommen.

13:00 Uhr

Gemeinsames Mittagessen

14:00 Uhr

Offene Diskussion über das Veranstaltungsthema mit allen Teilnehmern und Organisatoren. Dieser Teil wird mit Videokamera aufgenommen.

15:30 Uhr

CoffeeTableTalk: Gemeinsames ausklingen lassen der Veranstaltung mit einer interessierten Öffentlichkeit bei Kaffee und Kuchen.

17:00 Uhr

Ende der Veranstaltung

Nachbereitung:

Die Audio- und Videobeiträge werden auf Plattformen hochgeladen, die es ermöglichen entweder die Tracks selbst mit Metadaten zu versehen oder zumindest einen Zeitpunkt im Track anzuspringen.

Die Fragen werden in einem Blog, an dem alle Teilnehmer angemeldet sind und Änderungen am Artikel vornehmen können, veröffentlicht und nach den gefundenen Themen kategorisiert. Zu Beginn der Nachbereitung besteht der Artikel nur aus der Frage im Titel. Die Teilnehmer können mit einer interessierten Öffentlichkeit die Fragen diskutieren und mit dem Audio- und Videomaterial verknüpfen. Sobald sich Ergebnisse abzeichnen können diese von den Teilnehmern in den Artikel aufgenommen werden.

Wer Lust hat kann im dafür angelegten Etherpad Anmerkungen machen.

by Kunstee

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Löschhölle ist Hölle

Nun ist seit letzter Woche eine Löschdiskussion innerhalb der Wikipedia entfacht, bei der mit harten Bandagen für den Erhalt bzw. für die Löschung des Artikels Bratwurstjournalimus gekämpft wird. Dabei fiel dann auch der Begriff Löschhölle:

„Scheint irgendwie schon relevant zu sein – selbst Christian Lindner (Chefredakteur der Rhein-Zeitung) twitter darüber http://twitter.com/RZChefredakteur/status/7518669012 –87.162.51.36 15:27, 8. Jan. 2010 (CET)

Wenn selbst die Behaltenwoller wie Slartibartfass schreiben dass der Begriff nicht etabliert ist, dann ist das Begriffsfindung und nach Wikipedia:Was Wikipedia nicht ist Pkt. 2 schlicht hier nicht gewollt. Löschen, aber sowas von Und @–Drölftausend: Ist halt manchmal so in der Löschhölle, dass die Diskussionen frustrierend sein können. Bitte nicht abschrecken lassen, sondern zur Entspannung Artikel schreiben;-) Alles Gute wünscht Kriddl 15:34, 8. Jan. 2010 (CET)“ Wikipedialöschdiskussion

Da ich mir mit dem Begriff in seiner gänzlichen Bedeutung unsicher war, begann ich also eine Recherche. Die Wikipedia selbst konnte mir dabei nicht weiterhelfen, da sich heute die letzte Löschung des Artikels „Löschhölle“ jährte und somit kein passender Artikel vorhanden war. Nun habe ich mir den Vorschlag von Kriddl zu Herzen genommen und zur Entspannung einen neuen Artikel geschrieben. Und zwar über die Löschhölle.

Scheinbar hat der Begriff schon eine deutlich höhere Relevanz, da er von Radio, Tageszeitung und Fachmagazinen aufgenommen wurde (T3N, Tagesspiegel, c’t, Deutschlandradio, TAZ und Netzpolitik.org).

Wikipedianer sehen das anders und haben sofort eine Löschdiskussion dazu eröffnet.

Das Credo lautet: „Bloß schnell weg damit – Löschen!“ – Also willkommen in der Löschhölle

by bastique

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Aktion rettet den Bratwurstjournalismus

Es ist mal wieder soweit – kaum wurde ein Artikel in der Wikipedia ein neuer Artikel angelegt, so steht er nicht mal 10 Minuten später zur Löschdiskussion zur Debatte. „Löschen, gerne auch schnell“ wie Kolja21 an merkt. Das es in zwischen Nachts um 3 Uhr ist stört hier anscheinend niemanden. Hauptsache es kommen keine neuen Artikel in die Wikipedia, wir haben ja für euch schon alles Relevante aufgeschrieben.

Nun stellt sich die Frage, ob der Streisand-Effekt nicht auch für einen bedrohten Wikipediaartikel wirkt. Die Aktion rettet den Bratwurtsjournalismus soll ein Experiment sein, Aufmerksamkeit für diesen Begriff zu generieren damit er automatisch relevant wird.

Stellt sich natürlich die Frage, ob die Wikipedianer ihn dann erstrecht schnell löschen wollen.

„Wikipedia betreibt keine Begriffsbildung. Es muss also in jedem Fall sichergestellt sein, dass es sich bei einem Begriff nicht um eine ad-hoc-Begriffsbildung handelt, die nicht zur weiteren Verwendung gedacht ist bzw. keine Verbreitung gefunden hat.“ Wikipedia

Außerhalb der Wikipedia kann ergo Begriffsbildung stattfinden.

Also zeigt was ihr draufhabt, damit Bratwurstjournalismus bleibt!

P.S.: Hashtag #rettetbwj

erst_wenn_der_letzte_artikel_aus_der_wikipedia_geloescht_wurde_werdet_ihr_feststellen_dass_ihr_relevanz_nicht_messen_koennt

divide et impera:
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ByeBye TomTom

Ja, ich bin einigermaßen fasziniert von den Fähigkeiten, die für Google Maps Navigation angekündigt wurden. Aber seht selbst:

Nicht nur gravierende Usability-Mängel, die in den sonst angebotenen Systemen weit verbreitet sind, wurden ausgemerzt, sondern gleich ein rundum stimmiges System geschaffen. Quasi ein Navigations-Iphone, sofern man den Bildern und den Worten Glauben schenken kann. Nein, ein Gerät ist es keines – warum auch? Google konzentriert sich darauf seine Marke weiter auszubauen und überlässt das Bauen der Hardware anderen. Wie auch beim Nexus One. Gleichzeitig schafft Google ein für den Endanwender wertvolles Produkt und will, wie bei seinen anderen Produkten, von ihm kein Geld haben. Nur seine Daten und später etwas Aufmerksamkeit für die Werbung, sobald sich das Produkt etabliert hat. Dabei kommt Google dem Trend zum mobilen Alleskönner entgegen.

TomTom und andere Hersteller für Navigationssystem werden auf eine harte Probe gestellt und befinden sich nun auf der Seite der Verlage & Co., die auf einmal um ihr Geschäftsmodell bangen müssen. Doch haben sie ein Recht auf Existenz? Die Verlage begründen Ihre gern mit dem Grundrecht auf Pressefreiheit und meinen, sie als Verlage wären zwingen für die Pressefreiheit notwendig – eben Systemrelevant. In Frankreich geht man gleich einen Schritt weiter und prüft zu mindest mal eine Steuer, die auch im Ausland erhoben werden soll, gegen Google und andere, die die Presse bedrohen. Das dann nicht mehr von freier Presse gesprochen werden kann, steht auf einem anderen Blatt.

Nun zu Google-Analytics – Der Datenschutzbeauftragte von Rheinland-Pfalz hat gerade noch mal erklärt, dass diese von Google angebotene Software nicht datenschutzkonform ist und bezieht sich dabei auf das Telemediengesetz. Der Unterschied zwischen Google-Analytics und Google Maps Navigation besteht aus datenschutztechnischer Sicht bei einer Wahlmöglichkeit durch den Endanwender, die im Falle von Google-Analytics dem Endanwender entzogen wird. Da entscheidet der Webseitenbetreiber mehr oder weniger für ihn und der einfache Nutzer ist sich meist nicht im Klaren darüber, welche Daten er und dass er überhaupt Daten an Google übermittelt.

Für TomTom & Co. wird es auf Dauer schwierig werden mit Google mitzuhalten. Google hat in den letzten Jahren einen immensen Informationsvorsprung aufgebaut und beginnt gerade damit Android, seine Plattform für Mobileendgeräte, damit zu füttern und passende Applikationen dafür zu entwickeln. Manches wie etwa Goggles mutet noch wie eine Spielerei an, doch wird der Endanwender dazu verführt Google mit noch mehr aktuellen und positionsbezogenen* Daten zu befeuern, während im Hintergrund die Algorithmen sukzessive verbessert werden.

Wenn die Leute alles für Google fotografieren dann braucht Google seine Google-Street-View Autos oder Fahrräder nicht mehr losschicken. Und Leute, die etwas verkaufen möchten, haben per se ein Interesse daran, dass Google bezüglich ihrer Daten auf dem aktuellen Stand sind und sie leicht gefunden werden.

Je mehr Google-wasauchimmer zum Einsatz kommt umso besser für Google.

Ob man dabei bereit ist sein persönliches Mindbackup bei Google hosten zu lassen, sei jedem selbst überlassen.

mindbackup

*Da bin ich mir nicht ganz sicher, aber prinzipiell kann man zu Fotos die Position speichern und wieso sollte sie Google nicht abgreifen?

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