Lokaler Leichtsinn beim Leistungsschutzrecht

Feb 09 2011 Published by under der presseschauer fragt nach, medienkritik

Sehr geehrte Frau Boyens,

lassen Sie mich kurz etwas voranstellen, was nichts mit meinem eigentlichen Anliegen zutun hat. Ich freu mich für jede Frau, die eine leitende Position inne hat. Daher beglückwünsche ich Sie schon mal zum Vorsitz des Verbandes Deutscher Lokalzeitungen.

Wie Ihrer Pressemittelung zu entnehmen ist, sind Sie mit dem Fortschritt, beim Thema Leistungsschutzrecht für Presseverleger, scheinbar nicht sonderlich zufrieden.

„Es wird allerhöchste Zeit, auch die von den deutschen Lokalzeitungen erbrachten unternehmerischen Leistungen für Print- und elektronische Werke anzuerkennen. Dafür muss die Ausarbeitung eines entsprechenden Leistungsschutzrechtes beschleunigt werden, um schnellstmöglich zu einem sachgerechten Ergebnis zu gelangen“ Inken Boyens

Mit dieser Forderung qualifizieren Sie sich für ein Anschreiben meinerseits. Vergleichbare offene Mails erhielten auch – um eine Auswahl zu nennen: Hubert Burda, Robert Schweizer, Mathias Döpfner, Christoph Keese, Günter Kings, Christian Nienhaus, Christoph Fiedler und Wolfgang Fuhrmann.

Da ich annehmen, dass Ihre Zeit knapp bemessen ist, beschränke ich mich auf fünf Fragen, deren Beantwortung ich hiermit erbitte.

Um sich bei der letzten Frage zu vergewissern, lege ich ihnen dringen nahe, sich bei den betroffenen Verlagen dahingehend zu erkundigen.

Bitte beachten Sie, dass dieser Text in meinem Blog www.presseschauer.de veröffentlicht wurde und ich mir vorbehalte Ihre Antwort ebenfalls zu veröffentlichen. Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, bitte ich Sie dem ausdrücklich zu widersprechen.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Schultz

by Olof S

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