Ambivalentes Desinteresse beim Leistungsschutzrecht

Apr 11 2011 Published by under meine realität

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie aktuell bei FAZ.NET zu lesen ist, scheint weder bei der FAZ noch bei der Axel Springer AG wenigsten der Versuch unternommen zu werden, geltendes Urheberrecht im Sinne der Autoren bzw. des jeweiligen Verlages durchsetzen zu wollen.

„Doch das strafrechtliche Verfahren wird aller Voraussicht nach ohnehin ergebnislos verlaufen, weil keiner der plagiierten Autoren oder Zeitungen gegen Guttenberg geklagt hat.“ FAZ.NET

Wie dem Guttenplag-Wiki zu entnehmen ist, so wurden sowohl Inhalte der FAZ als auch der Alex Springer AG zu nicht-privaten Zwecken und umfänglich offensichtlich als eigene Leistung ausgegeben.

Dabei muss man sich in diesem Zusammenhang von Augen halten, dass gerade von der FAZ Klagen gegen Angebote wie Perlentaucher oder Commentarist eingereicht wurden. Und die Axel Springer AG als eine treibende Kraft für ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger aufgetreten ist.

Ist es den eigenen Forderungen bezüglich eines Leistungsschutzrechts denn nun zuträglich, sich mit einem derart ambivalenten Desinteresse hervorzutun?

Bitte beachten Sie, dass dieser Text in meinem Blogwww.presseschauer.de veröffentlicht wurde und ich mir vorbehalte Ihre Antwort ebenfalls zu veröffentlichen. Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, bitte ich Sie dem ausdrücklich zu widersprechen

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Schultz

by Cayusa

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