VG Media – Aufforderung zur korrekten Darstellung des Leistungsschutzrechts

Nov 02 2015 Published by under meine realität

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit fordere ich Sie auf, den von Ihnen zur Veranstaltung der Stiftung Marktwirtschaft veröffentlichten Artikel zu korrigieren. Er umfasst im Wesentlichen die Aussagen von Ansgar Heveling, Günther Oettinger und Christoph Keese zum Leistungsschutzrecht, welches dann von Ihnen in nicht zutreffender Weise dargestellt wurde.

Sie schreiben:

„Das Leistungsschutzrecht für Presseverleger wurde 2013 vom Deutschen Bundestag beschlossen. Es besagt, dass  Suchmaschinen und News-Aggregatoren für die Nutzung von Presseerzeugnissen eine Vergütung an die Presseverleger zahlen müssen.“

Das Leistungsschutzrecht ist ein Verbotsrecht und wie dem Gesetz leicht zu entnehmen ist, hat der Gesetzgeber keine Aussage dazu getroffen, dass irgendwer irgendwem irgendwas bezahlen muss. Wenn Sie als betroffene Verwertungsgesellschaft über das Leistungsschutzrecht für Presseverleger berichten wollen, dann bitte korrekt. Alles andere ist unseriös.

Daher bitte ich Sie den Text zu korrigieren oder mir zu begründen, aus welchen Gründen Sie davon absehen, eine Korrektur der falschen Darstellung vorzunehmen.

Bitte beachten Sie, dass dieser Text in meinem Blog www.presseschauer.de veröffentlicht wurde und ich mir vorbehalte Ihre Antwort ebenfalls zu veröffentlichen. Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, bitte ich Sie dem ausdrücklich zu widersprechen.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Schultz

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