Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos
und Materialien:

der presseschauer

und wieder prasselt alles auf mich ein

Elektrosmog Einbildung oder Realtät?

Der Bildschirmarbeiter David Harnasch greift ein, meines Erachtens noch nicht ausreichend erforschtes, Thema  auf. Zwar habe ich ebenfalls ein Handy und nutze WLAN, doch muss man mal festhalten, daß es sich bei der aktuellen Verbreitung von Handys und WLANs um einen grossen Massenversuch handelt, dessen Ausgang noch ungewiß ist. So eindeutig sind die bisherigen Ergebnisse nicht und das Thema wird in der Fachwelt weiterhin kontrovers diskutiert (hier, hier und hier).  Sicher mag es  einige Leute geben, die sich mehr einbilden als ihnen lieb ist und dann akut schlimme Symptome haben, die nicht zwangsläufig allein vom Elektrosmog stammen können.

Beim Rauchen war auch über Jahrzehnte die gesundheitsgefährende Wirkung nicht wissenschaftlich belegt, doch konnte man sich der hier offensichtlichen Belastung leichter entziehen. Dem gegenüber ist es in der moderen Welt so gut wie unmöglich sich der Strahlung zu entziehen, wobei eben die wirklichen Risiken noch nicht ausreichend wissenschaftlich erforscht sind.

Das ist auch noch irgendwie interessant.

divide et impera:
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • MisterWong
  • Slashdot
  • StumbleUpon
  • Wikio
  • Yigg
  • Technorati
  • TwitThis
  • LinkArena

Kein ähnlicher Blogeintrag:

3 Kommentare

  1. David Harnasch:

    Einspruch. Händies retten Leben, jeden Tag hundertfach, unbestreitbar. Frage einen Notfallmediziner, Feuerwehrmann oder Polizisten. Selbst wenn sie minimal karzinogen wären – was sie nach aktuellem, gründlich erforschtem Wissensstand nicht sind – wäre die Gesamtbilanz positiv. Der Vergleich mit Zigaretten ist also Bullshit, denn die sind ein Suchtmittel ohne irgendeine positive Wirkung für Leib und Leben. (Allerdings ein extrem stylishes, muss ich zugeben.) Ist jemals etwas “ausreichend wissenschaftlich erforscht”? Gewiss nicht, wenn wir die Forscher fragen, die auch ihre Miete bezahlen müssen. Auch meiner Meinung nach kann man gar nicht genug forschen, an Wissenschaft zu sparen wäre Irrsinn. Dennoch fürchte ich, dass man eine Massenpsychose eher verschlimmert, wenn man sie zu ernst nimmt. Dass Nokia sich darauf einstellt, auch daran noch zu verdienen, bestärkt mich in meinem Entschluss, Nokiaaktien zu kaufen.

  2. Volker Gensler:

    einen meiner Meinung nach sehr guten und fundierten Vortrag kann man unter:

    http://www.puls-schlag.org/medien.htm

    auf DVD beziehen (besonders die “gelbe” DVD – kann auch weitergegeben werden). Um sich nicht ständig von widersprüchlichen Meldungen hin- und herreißen zu lassen, kommt man nicht umhin, sich selbst ein Stück weit zum Experten zu machen. Dazu sind physikalische und medizinische Grundkenntnisse unabdingbar notwendig. Selbst denken ist vermehrt angesagt! Wenn wir uns nur auf die “Wissenschaft” verlassen wollen und nicht bereit sind selbst die Augen zu öffnen, dann werden wir in einigen Jahren, vielleicht schneller als uns lieb ist, von den Folgen dieser “Expertengläubigkeit” überrollt werden. Beispiele in der Vergangenheit gibt es genug. Darum: Wendet Euren Sinn!

    Interessant auch der Beschluss des EU-Parlaments von September 2008:

    http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=3973678/1tqx0bp/index.html

    oder:

    http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_05/Versicherungen_II/versicherungen_ii.htmln (wenn es also so unschädlich wäre, wie von den Befürwortern immer ins Feld geführt, dann wäre dies doch ein Bombengeschäft für die Versicherer – kein Geschäftsmann würde sich dies ohne driftigen Grund entgehen lassen)

    Es erscheint mir ziemlich naiv und unseriös alle Meldungen über bestehende gesundheitliche Beeinträchtigungen durch EMF generell und pauschal mit dem Stigma der “Einbildung” zu brandmarken und die Betroffenen dadurch zu psychiatisieren. Im übrigen ist es pure Behauptung, dass “nach aktuellem, gründlich erforschtem Wissensstand” Handystrahlung nicht karzinogen wären – denn obwohl es offiziell noch als umstritten gilt, verdichten sich im Gegenteil immer mehr die Hinweise darauf, dass es doch karzinogen ist (s. z.B. die Reflex-Studie). Das Problem scheint dabei lediglich zu sein, dass die Mobilfunkindustrie potent genug ist beliebig viele Studien in Auftrag zu geben, die vom Design her eine Schädigung ausschließen können und somit die unabhängigen Studien, die eine Schädigung belegen, zahlenmäßig untergehen. Und so kommt des dazu, dass immer wieder betont wird, dass die Mehrzahl der Studien eine Schädigung ausschließen.

    Übrigens, nach der Naila-Studie treten signifikante Häufungen von Krebs erst nach einer Handy- oder DECT-Nutzung von ca. 5 – 10 Jahren auf.

    Die Wirkung der niederfrequenten Wellen (10 Hz – Brummtonphänomen) die neuerdings durch Sendemasten mitübertragen werden blieb bisher bei der Beurteilung der Handystrahlung scheinbar weitgehend unberücksichtigt. Hier scheint jedoch die gesundheitsschädliche Wirkung unbestritten. Es besteht somit eine recht lange “Inkupationszeit”

  3. Volker Gensler:

    Interessante Erkenntnisse können sich ergeben, wenn man dieses Thema mal von einer ganz anderen Seite aus betrachtet – wie z.B. unter youtube.de “Wunder des Wassers” – eine 3Sat-Doku (Unser Wissen ist ein Tropfen – Wasser, ein unbekanntes Wesen) (interessant sind auch “Wassermeister” oder “Wasser – auf der Spur eines unerklärlichen Phänomens”, etc.)

    Wenn man die dort gezeigten Phänomene betrachtet und bedenkt, dass der Mensch zu über 70 Prozent aus Wasser besteht, …

    Gibt es schließlich doch mehr zwischen Himmel und Erde …

Kommentar hinterlassen

*wird nicht angezeigt

XHTML erlaubte Tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

der presseschauer läuft unter Wordpress 2.8.4
Adaption and Design: der presseschauer