Zensursula eine Rückschau
Seit November letzten Jahres verfolge ich nun die politischen Bestrebungen die Kinderpornographie mittels Internetsperren einzudämmen. Da ich die von Ursula von der Leyen vertretene Herangehensweise als problematisch für Grundrechte erachte und mich selbst als Zeitzeuge sehe, habe ich angefangen die Ereignisse chronologisch aufzuarbeiten und zusammenzufassen. Herausgekommen ist ein 35-seitiges PDF, das die Vorkommnisse von November bis zur Verabschiedung des Zugangserschwerungsgesetzes durch den Deutschen Bundestag beschreibt.
Es handelt sich dabei um einen ersten Wurf. Für Anregung und/oder Kritik einfach einen Kommentar hinterlassen oder mir eine E-Mail schreiben.
[Update 20:45]: Danke für die Hinweise! Ich habe eine korrigierte Version 0.2 hochgeladen.
[Update 21.09.2009 20:45]: Danke für die vielen Kommentare! In Version 0.3 habe ich eine, meines Erachtens besser lesbare Schrift verwendet und noch einige Fehler korrigiert. Tinyurls habe ich verwendet, um Lesern, die den Text in gedruckter Form vorliegen haben, das Abtippen von langen URLs zu ersparen. Ich bin mir durch aus der Problematik von Linkverkürzener bewusst. Sei es, dass der Dienst im Nirvana verschwindet bzw. man als Nutzer nicht so leicht erkennen kann wohin der Link nun führt. Ich könnte allerdings die normalen Links noch so einbauen, damit man im PDF auf den Link einfach klicken kann.
[Update 21.09.2009 22:59]: Komme gern dem Wünsch von Sven nach und veröffentliche noch die Latexquelldatei.
by noroute
Ähnliche Blogeinträge:














Sonntag, 20. September 2009 um 15:20
Schöne Sache!
Sonntag, 20. September 2009 um 16:27
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Nico Hagenburger, Dagger, Michael Pohl, Sabine Schmidtund anderenerwähnt. Sabine Schmidt sagte: RT @presseschauer: #zensursula eine rückschau http://bit.ly/WhxMV [...]
Sonntag, 20. September 2009 um 18:25
Die Idee mit der Rückschau ist gut. Ich bin zwar noch nicht durch, aber bei den Jahreszahlen sind etliche Korrekturen nötig. In vielen Fällen wird 2009 anstatt 2008 angegeben, was die Chronologie zerstört. Einige Wortfehler fand ich auch noch, sind aber sekundär zu betrachten. Inhaltlich muss ich zuerst mal komplett durchsteigen…
Gruß,
J.D.
Montag, 21. September 2009 um 06:14
[...] Der Presseschauer – Zensursula, eine Rückschau [...]
Montag, 21. September 2009 um 16:25
Eine bitte: mach es lesbarer: breitere Ränder, Leerzeilen nach Absätzen, eine stringente Gliederung.
Montag, 21. September 2009 um 16:28
Beeindruckend. Gute Arbeit!
Montag, 21. September 2009 um 16:30
grundsätzlich mal die frage warum tinyurls statt die echten urls?! wenn das dokument elektronisch verbreitet wird wäre dazu noch mögliche die links als echte hyperlinks im dokument zu verankern.
Montag, 21. September 2009 um 16:31
Wirklich schöne Sache. Ich werde mir das Dokument mal ausdrucken. Was diese Frau tut ist wirklich schlimm. Was ist eigentlich mit ihren eigenen Kindern? Hat die überhaupt Zeit dafür?
Montag, 21. September 2009 um 16:37
Schön! Aber bitte verwende doch für die nächste Version eine andere Schrift für den Fließtext. Die aktuelle kann man (ich) nicht gut lesen, bzw. es ist auf Dauer ziemlich anstrengend. Ich würde irgendwas in Richtung Times vorschlagen.
Hannes
Montag, 21. September 2009 um 16:41
Danke ganz herzlich für die Zusammenfasssung der Ereignisse!
Wenn mir was auffallen sollte, bekommst Du natürlich Nachricht.
Montag, 21. September 2009 um 16:43
Hey,
nicht schlecht! Das ist wirklich eine richtig umfangreiche Dokumentation. Eine kleine Anmerkung habe ich. Ich würde den Zeilenabstand etwas vergrößern, das würde die Lesbarkeit des Dokuments verbessern (auch wenn sich dann die Seitenzahl erhöht). Jetzt sind die Zeilen doch etwas arg zusammengequetscht
.
Grüße, Andy
Montag, 21. September 2009 um 16:51
[...] Ein fleißiger Autor des Bloges presseschauer.de hat eine umfangreiche Rückschau zu unserer verehrten Familienministerin erarbeitet. Eine Chronik über ihren Kampf gegen das freie Internet. Wenn Sie sich für diese Person, die mit aller Kraft versucht die Grundrechte zu übergehen und uns zu bewachen, interessieren dann sollten Sie sich auf jeden Fall mit diesem Dokument informieren. Für Anregungen und Verbesserungen ist der Autor offen, es ist sogar sehr erwünscht. Ich selbst habe mir das Dokument noch nicht durchgelesen, aber ich werde es mir auf jeden Fall ausdrucken. Zum Artikel auf presseschauer.de [...]
Montag, 21. September 2009 um 17:03
[...] der presseschauer » Zensursula eine Rückschau – Eine sehr gute und vollständige Zeitleiste von Zensursulas Wirken [...]
Montag, 21. September 2009 um 17:19
In der Tat, schöne Sache!
Allerdings scheint mir ein anderthalbfacher Zeilenabstand bei derart viel Text mehr als angebracht.
WR
Montag, 21. September 2009 um 17:20
[...] presseschauer.de liest man: Seit November letzten Jahres verfolge ich nun die politischen Bestrebungen die [...]
Montag, 21. September 2009 um 17:21
Danke für die Chronik.
Eine Schrift mit Serifen würde der Leserlichkeit deines Textes enorm zu gute kommen
An den Serifen kann das Auge halt besser dem Satz “folgen”.
Montag, 21. September 2009 um 17:27
[...] ganze Entwicklung bis zur Verabschiedung des “Zugangserschwerungsgesetzes” mal auf 35 Seiten aufgeschrieben und das Ganze sogar mit einem Index [...]
Montag, 21. September 2009 um 17:58
Warum wandelst du die Links in tinyurl.com-Links um? So sieht man nicht sofort, welche Quelle das nun ist und daher auch nicht, wie gut die ist und ob man die schon kennt. Bitte schreibe doch die original-URLs aus. Danke
Montag, 21. September 2009 um 18:30
Statt der Tinyurls würde ich als Verweise die originalen langen URLs verwenden. Das macht es zumindest möglich das Nachzuverfolgen, selbst wenn die Tinyurls nicht mehr funktionieren. (Und wenn die echten Urls mal weg sind, kann man zumindest über Archive.org nachschauen. Mit Tinyurls geht das nicht.)
Abgesehen davon: Respekt für die Fleißarbeit.
Montag, 21. September 2009 um 18:53
Sehr coole Zusammenstellung. Danke dafür.
@Björn da stimme ich zu. Tinyurls sind böse…
Montag, 21. September 2009 um 19:12
Ich würde im wesentlichen die Standardeinstellungen vom article übernehmen und nicht diese komischen Schrift verwenden:
\documentclass[12pt]{article}
\sloppy
\usepackage[latin1]{inputenc}
\usepackage[
pdftex,
pdftitle={Zensursula},
pdfsubject={Zensur},
pdfkeywords={presseschau}
pdfauthor={},
colorlinks=true,
linkcolor=linkgreen
]{hyperref}
\definecolor{linkgreen}{rgb}{0.1,0.2,0.1}
\renewcommand\floatpagefraction{.7}
Ein \tableofcontents kann auch nicht schaden.
Ansonsten: Sehr schöne Sache, wenn Du Hilfe bei LaTeX brauchst => personal mail
Montag, 21. September 2009 um 19:31
[...] presseschauer hat sich die Mühe gemacht die Geschichte der Internetsperren in einem Dokument zusammenzufassen: Seit November letzten Jahres verfolge ich nun die politischen [...]
Montag, 21. September 2009 um 19:37
Eine wirklich gute Fleissarbeit. Weiterhin viel Erfolg mit diesem Blog.
mfg Dieter Gieseking
Montag, 21. September 2009 um 20:03
Beindruckende Fließarbeit. Vielen Dank. Wenn TomDs Vorschläge zur besseren Lesbarkeit beitragen (größerer Zeilenabstand, kürzere Zeilen) schließe ich mich an.
Montag, 21. September 2009 um 20:25
[...] Zensursula eine Rückschau » der presseschauer läuft unter Wordpress 2.8.4 Adaption and Design: der presseschauer [...]
Montag, 21. September 2009 um 20:44
Auch von mir noch mal Danke für diese Übersicht! Macht weiter so!
Montag, 21. September 2009 um 20:51
Großartige Fleißarbeit. Stimme aber den anderen zu: tinyurls sind nicht gut. Vielleicht geht ja beides: echte URL / tinurl. Dann sieht man sofort wohin das verlinkt und Ausdrucker/Abtipper können die tinyurl verwenden.
Was das Layout angeht: womit / in was für einem Format hast du den Text erstellt? Ist es möglich, den im DocBook-Format zu veröffentlichen? Dann könnten man sich nämlich drauf stürzen und den Text in verschiedensten Formaten und Layouts zur Verfügung stellen.
Montag, 21. September 2009 um 20:53
[...] “Zensursula eine Rückschau” – Der Presseschauer stellt auf 35 Seiten PDF die Chronologie des Zugangserschwerungsgesetzes dar. [...]
Montag, 21. September 2009 um 21:40
Danke für die Mühe, die Du dir gemacht hast. Wenn Du neben der PDF-Datei auch noch die Latex-Quelltext veröffentlichen könntest, dann können sich auch Andere um ein besseres Layout / Original-URLS kümmern.
Montag, 21. September 2009 um 21:40
@Jens (#27): Rechtsklick, Dokumenteneigenschaften. Das ist LaTeX mit MiKTeX pdfTeX-1.40.9
Wüsste nicht, dass man LaTeX einfach in ein DocBook umwandeln könnte. Aber das manuelle Konvertieren müsste recht gut möglich sein, weil LaTeX ja schön strukturiert ist. Wohl noch einmal Fleißarbeit …
Montag, 21. September 2009 um 22:19
Wegen den URL’s: Du könntest sie ganz einfach als Fußnote einfügen und am Ende noch eine Auflistung aller Referenzen machen (BibTeX)
Daniel
Montag, 21. September 2009 um 22:50
Wo darf man hier noch kleinere Fehler melden ohne die Kommentare zu zuspammen?
Daniel
Montag, 21. September 2009 um 23:23
Schließe mich TomD an. Am besten LaTeX mit Koma-Skript machen und möglichst wenig am Satzspiegel drehen, höchstens 1.5er Zeilenabstand, den Rest erstmal in Ruhe lassen. Dies wird dann wirklich lesbarer.
Ansonsten beschäftige Dich mal mit JabRef + BibTeX oder ähnlichen, dann kannst Du die tiny-links und die echten URLs zusammen unterbringen.
Oder pack das Ganze nach git
So jetzt lese ich erstmal…
Montag, 21. September 2009 um 23:38
Habe jetzt mal so die ersten Seiten überflogen, dass Ganze könnte noch etwas neutraler formuliert werden.
Es sind zu viele Wertungen darin und vieles wird etwas zu “überheblich” darstellt, z. B. die Position von Dieter Wiefelspütz, der sich wirklich breiter geäußert hat, als dargestellt wird. (Was nichts an seiner Haltung ändert, aber hier sollte man seine Position genauer darstellen – dies ist sogar noch eindrucksvoller…)
Einblicke gibt auch z. B. auch hier: http://www.sueddeutsche.de/panorama/813/465404/text/print.html
Letztendlich sollte man aber alle Positionen ausgewogen und neutral darstellen. Teilweise schlägt etwas der zynische Stil durch – lustig für ein blog, aber nicht so sinnvoll für eine Gesamtdarstellung.
Meine Tipps: Typographie LaTeX machen lassen und noch etwas über eine “neutrale” und wissenschaftlichere Darstellung nachdenken.
Dienstag, 22. September 2009 um 01:42
[...] Eine Fleißarbeit von Daniel Schultz: „Zensursula – eine Rückschau“ (pdf) und einige Erklärungen dazu. [...]
Dienstag, 22. September 2009 um 04:35
Ich find die Schriftart ja ganz schick. Wie heißt die denn?
Dienstag, 22. September 2009 um 07:19
Büssow ist RP Düsseldorf, nicht NRW
http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_B%C3%BCssow
Dienstag, 22. September 2009 um 08:51
[...] der Presseschauer hat eine ausführliche Zusammenfassung der Ereignisse geschrieben: Zensursula – eine Rückschau [...]
Dienstag, 22. September 2009 um 11:57
@stefan: Latin Modern. Gibt es auch als OTF.
Dienstag, 22. September 2009 um 13:11
Du hast dir sehr viel Arbeit gemacht. Meine Anerkennung. Ich vermisse allerdings wenigsten einen Verweis auf https://secure.wikileaks.org/wiki/Einblicke_in_die_Kinderpornoszene
Dienstag, 22. September 2009 um 14:44
[...] weiter [...]
Dienstag, 22. September 2009 um 19:10
[...] der presseschauer: Zensursula eine Rückschau [...]
Dienstag, 22. September 2009 um 22:25
[...] Lügenmärchen unserer (nicht) hochverehrten Zensursula. Wer das nicht glaubt, sollte sich diese investigative Fleißarbeit unbedingt zu Gemüte [...]
Dienstag, 22. September 2009 um 22:57
[...] zu Zensursula (PDF): http://www.presseschauer.de/?p=919 [...]
Mittwoch, 23. September 2009 um 03:41
[...] eine Rückschau: Chronik der Vorkommnisse von November bis zur Verabschied. des #ZugErschG. http://www.presseschauer.de/?p=919 [...]
Donnerstag, 24. September 2009 um 01:10
[...] als der er sich versteht, ist er bei den Piraten sowieso besser aufgehoben. 2009-09-22: Zensur der presseschauer » Zensursula eine Rückschau Der Presseschauer hat mal für die Nachwelt dokumentiert, wie die Zensur in Deutschland ihren [...]
Donnerstag, 24. September 2009 um 09:13
[...] – Weiterlesen… Quelle: [...]
Dienstag, 27. Oktober 2009 um 14:32
[...] Presseschauer: Zensursula eine Rückschau [...]
Mittwoch, 2. Juni 2010 um 06:23
[...] Presseschauer: Zensursula – eine Rückschau [...]